Für Naphta im "Zauberberg" gibt es keine engere Beziehung als die zwischen dem Mörder und seinem Opfer und keine größere Lust als die des Tötens, weshalb der Mörder auch sein Opfer nicht überleben dürfe.
"Der Mensch sei, wie er habe sein wollen und bis zu seiner Vertilgung sein zu wollen nicht aufhören werde; er habe eben für sein Leben gern getötet und bezahle folglich mit seinem Leben nicht zu hoch. Er möge sterben, da er die tiefste Lust gebüßt habe.
Die tiefste Lust?
Die tiefste.
(...)
»Es hat keinerlei Sinn, daß der Mörder den Gemordeten überlebt. Sie haben, unter vier Augen, allein miteinander, wie zwei Wesen es nur bei einer zweiten, verwandten Gelegenheit noch sind, der eine duldend, der andere handelnd, ein Geheimnis geteilt, das sie auf immer verbindet. Sie gehören zusammen.«"