Der Tod gibt uns in allen Phasen unseres Lebens Zeichen. Auch wenn wir sie nicht immer zu deuten wissen, berührt uns die Ahnung seiner Unausweichlichkeit, machtvoll und vorherbestimmt.
"Wir alle sind Kinder des Todes. Es ist einzig der Tod, der uns von allen Listen befreit, mit denen das Leben uns zu verführen sucht. Er ist es, der uns aus dem Abgrund des Lebens holt und zu sich ruft. Und wenn wir in dem Alter, in dem wir die Sprache der Menschen kaum verstehen, beim Spielen plötzlich innehalten, so geschieht dies nur, um die Stimme des Todes zu vernehmen ... In allen Phasen unseres Lebens gibt uns der Tod seine Winke. Hat nicht jeder die Erfahrung gemacht, daß man plötzlich und ohne Grund in Gedanken versinkt, so tief, daß man Raum und Zeit vergißt und später nicht mehr weiß, woran man gedacht hat? Hat man danach nicht große Mühe, sich wieder auf die eigene Situation, auf die äußere Welt zu besinnen?"