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Scheitern der Erinnerung
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Sich zu erinnern, ist ein wehmütiges, fortwährendes Bemühen, das Leben anzuhalten, es sich zurückholen zu wollen. Doch längst haben wir es überholt, dieses auf immer verlorene Leben, das unwiderruflich vergangen ist.
"»Die Erinnerung umkreist, was sie erinnert - wie eine ihr versagte Ekstase.« (Cristina Campo) So ist es wohl: eigentlich ringt sie unentwegt um den vollkommenen Ausdruck in der Überwindung ihrer selbst. Einstweh bis zur Qual, da es nie zur Überschreitung kommen wird. So gleicht tiefe Erinnerung einer Zwangshandlung der ewigen Vergeblichkeit: unmöglich, das löchrige Faß des Gewesenen mit Erinnerung zu füllen. Da nie der Verlust sich selbst erfüllen kann."
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