Das Leben ist nicht nur ein Verlieren, weil an seinem Ende der Tod wartet, sondern es ist in sich ein fortwährendes Verlieren. Man verliert sich in Leidenschaften und Zielen. Im Blick zurück lässt sich vieles nicht einmal mehr erinnern. Als wäre es nie gewesen.
"Große Blöcke meines Lebens sind für immer verschwunden, gewaltige Strecken zerstört, verschwendet in Unterhaltung, in Tätigkeit, Erinnerung und Träumen. Es gab nie eine Zeit, wo ich
nur ein Leben lebte, das Leben eines Ehemanns, eines Verliebten, eines Freundes. Wo ich auch war, womit ich mich auch beschäftigte, ich lebte
vielfache Leben. So ist alles, was ich gern als meine Geschichte betrachten möchte, verloren, ertränkt, unauflöslich verwoben mit dem Dasein, der Tragödie, den Geschichten anderer."