Es gibt nur diese Welt, nur dieses Leben - schmerzhaft und schön zugleich. Das Glück besteht darin, diese Welt zu sein, sie zu verkörpern und nicht nur in ihr zu leben.
"Wenn mich noch eine Bangigkeit bedrückt, so ist es dieser unantastbare Augenblick, den ich durch meine Finger gleiten fühle wie die Perlen des Quecksilbers. Laßt sie doch, die sich von der Welt trennen wollen. Ich beklage mich nicht mehr, denn ich sehe zu, wie ich zum Leben erwache. Ich bin glücklich in dieser Welt, denn mein Reich ist von dieser Welt. Wolke, die vorüberzieht, und Augenblick, der verblaßt. Tod meines Selbst vor mir selbst. Das Buch öffnet sich auf einer Seite, die ich liebe. Wie fade ist sie heute in Gegenwart des Buches der Welt. Ist es wahr, daß ich gelitten habe, ist es nicht wahr, daß ich leide; und daß dieses Leiden mich berauscht, weil es diese Sonne ist und diese Schatten, diese Hitze und diese Kälte, die man sehr weit und hoch oben in der Luft fühlt. Frage ich mich, ob etwas stirbt, oder ob die Menschen leiden, da alles in diesem Fenster geschrieben steht, in das sich der Überfluß des Himmels ergießt. Ich kann und ich werde sogleich sagen, das, was zählt, ist, menschlich zu sein, schlicht. Nein, das, was zählt, ist, wahr zu sein, und alles schreibt sich dann darin ein, die Menschlichkeit und die Schlichtheit. Und wann bin ich wahrer, klarer, als wenn ich die Welt bin?"