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Fenster hinter dem Fenster
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Unsere Sichtweise der Welt, unseres Lebens öffnet nicht nur Möglichkeiten, sondern verschließt sie auch, blendet sie aus. Schließen wir dieses vertraute Fenster, öffnet sich ein anderer Raum, der zwar fremder ist, aber in eine Tiefe führt, die unsere Träume berührt.
"So viele Leben sind zu einem einzigen zusammengeschachtelt. Das eine Leben, das wir zu kennen meinen, ist nur das Fenster, das auf dem Bildschirm geöffnet ist. Das große Fenster voller Einzelheiten, bei dessen Studium oftmals der Sinn verloren geht vor lauter Fakten. Wenn es uns gelingt, dieses Fenster, absichtlich oder per Zufall, zu schließen, ist das, was wir dahinter entdecken, eine neue Aussicht.
Jenes Fenster ist leerer. Die Querverweise sind kryptisch. Während wir uns daran herunterscrollen auf der Suche nach irgendetwas Vertrautem, scrollen wir uns offenbar in ein anderes Selbst hinein - eines, das wir zwar erkennen, aber nicht einordnen können. Die Koordinaten fehlen, oder aber die Koordinaten legen uns auf ein Ziel fest, das außerhalb der Grenzen unserer Existenz liegt. Wenn wir uns weiter zurückbewegen, durch ein kleineres Fenster, das in Wirklichkeit ein Tor ist, gibt es immer weniger, woran wir uns messen können. Wir betreten eine dunkle Region. Es erscheint vielleicht nur ein einziges Wort. Ein Icon. Dieses Icon ist eine persönliche Madonna, ein Begleiter, eine Übereinkunft. Oftmals erinnern wir uns daran, aus unseren Träumen. »Ja«, sagen wir. »Ja, dies ist eine Welt. Hier bin ich schon einmal gewesen.« Sie kommt zu uns zurück wie ein Duft aus der Kindheit."
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