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Faszination des Imaginären
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Der Gesichtspunkt des Ganzen ist der Gesichtspunkt des Nichts, das Ganze ist die Verneinung des Einzelnen. Das Ganze macht das Einzelne zum Besonderen, zu einem Moment des Übergangs.
"Das Imaginäre ist keine geheimnisvolle Region, die außerhalb der Welt gelegen wäre, sondern ist die Welt selbst, aber als eine Gesamtheit, als Ganzes. Es ist darum auch nicht in der Welt; es ist die Welt, insofern sie, als Gesamtheit, durch die globale Negation alles einzelnen Daseins, das in ihr enthalten ist, durch dessen Ausschaltung, dessen Abwesenheit, durch die Verwirklichung eben dieser Abwesenheit ergriffen und verwirklicht wird. Mit der Verwirklichung dieser Abwesenheit beginnt die literarische Schöpfung, die, wenn immer sie zu einem einzelnen Ding oder Wesen zurückkehrt, sich der Illusion hingibt, sie zu erschaffen, weil sie Dinge und Wesen jetzt aus der Perspektive des Ganzen, aus der Perspektive der Abwesenheit alles Einzelnen, d.h. aus dem Nichts erblickt und benennt."
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