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Schreiben als Selbstvergewisserung, als Sicherung des Eigenen - der Erinnerungen, Erfahrungen -, aber auch Öffnung des Eigenen durch Imagination.
"In Wirklichkeit dreht sich alles um die Thematik der Erhaltung, Konservierung und um das Verhältnis eines jeden zum Eigentum ..."
Schreiben bedeutet: mein Leben aufbewahrend wiederholen, es aber auch umformen als Material und neue Dimensionen entwickeln, das heißt, die Ausweitung des Eigenen durch Imagination, die Erweiterung des Raumes der Aneignung. Das Eigene als flüchtend, entgleitend erfahren, und diesen Prozeß des Verlierens aufhalten wollen.
Die Schrift ist "ein übergroßes Fangnetz, das die Welt einfangen will als sublimierte Welt, als Phantom-Welt, als Welt-Ersatz."
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