Das Leben ein Rätsel, sich spiegelnd und verlierend in Bildern, die sich öffnen und schließen wie Räume.
"Die Wellen, als ich heute nachmittag nach Hause fuhr, und die hohen Schaumkronen, wie sie in der Luft schwebten, bevor sie niederfielen . . . Was geschieht in jenem Augenblick des Schwebens? Er ist zeitlos. In jenem Augenblick (was will ich sagen?) ist das ganze Leben der Seele enthalten. Man wird emporgeworfen - aus dem Leben heraus - man wird »gehalten«, und dann - hinunter, schimmernd, gebrochen, glitzernd auf die Klippen, zurückgeschleudert, Teil von Ebbe und Flut.
Ich will nicht sentimental werden. Aber während man so in der Luft hängt, gehalten - während ich den Gischt betrachtete, wurde ich mir zum ersten Mal des weißen Himmels mit einem Schleier zerrissenen Graus darüber bewußt; der gleitenden, glatten, schlüpfrigen See; der dunklen, am Vorgebirge hingetupften Wälder; der Blüten an dem Baum, an dem ich vorbeikam; und mehr noch - einer riesigen Höhle, wo die vielen Formen meines Selbst (die wie uralte Seetangsammler waren) murmelten, gleichgültig und vertraut ..."