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Aufbruch
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Helmut Brandt: ohne Titel

 
Auf Reisen verliert man die Geborgenheit alltäglicher Gewohnheiten. Und vielleicht ist es genau das, was wir auch suchen: ein plötzliches Unbehaustsein, das uns den Boden der Selbstverständlichkeit raubt.

"Ein anderes Land und andre Leute, die sich etwas ungewohnt um einen bewegen, ein paar kleine gekränkte Eitelkeiten, etwas verflogener Stolz, der keine Berechtigung, keinen Vorwand und auch nicht mehr den gewohnten Widerhall gefunden hat, das ist genug. Der Kopf schwindelt einem, und man beginnt zu zweifeln. Und die Unendlichkeit, eine lächerliche kleine Unendlichkeit, tut sich nur für einen auf, und man versinkt in ihr...
Reisen ist die Suche nach diesem Nichts, nach diesem Schwindel, der die armen Toren befällt."
Louis-Ferdinand Céline, Reise in die Nacht, 184