Eine Theorie ist ein immanenter Tauschzusammenhang. Die Lust wird aus einer tautologischen Struktur gewonnen, der Wunsch wird an die Tautologie gebunden, an die Rückführung aufs Gleiche.
Die Lust gründet darin, daß der theoretische Diskurs "ein Maximum an Verbindung in dem Objekt, von dem er spricht, voraussetzt", vor allem aber darin, daß er selbst Verbindungen erzeugt.
Eine andere Lust bezieht sich auf die Bewegung der Aneignung, ein "Dispositiv der permanenten Eroberung". (229f.)
"Idealerweise ist ein theoretischer Text ein erstarrter organischer Körper: er genügt den formalen Anforderungen nach Konsistenz, Saturation, Unabhängigkeit von Axiomen und Vollständigkeit im Hinblick auf den Referenzbereich, wenn es einen gibt." (353)