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unendliches Schreiben
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Dem Schreiben, in dem man sich verliert an die Sprache, an den Ausdruck, entspricht der Text im Unterschied zum Werk (der Text ist offen, das Werk geschlossen). Dieses Schreiben ist eine Öffnung auf eine Unendlichkeit, in der man sich nicht wiederfindet.
"Überall dort, wo eine Tätigkeit der Signifikanz nach den Regeln der Kombination, der Transformation und der Verschiebung inszeniert wird, gibt es 'Text'. (...) Als Entfaltung des Signifikanten schlägt sich der 'Text' oft dramatisch mit dem Signifikat herum, das dazu neigt, in ihm wiederzukehren: unterliegt er dieser Wiederkehr, triumphiert das Signifikat, hört der Text auf, 'Text' zu sein, wird in ihm das Stereotyp zur Wahrheit, anstatt das spielerische Objekt einer zweiten Kombinatorik zu sein. Es ist also logisch, daß der Text seinen Ausführer in das verstrickt, was sich als Drama des Schreibens bezeichnen läßt. (...) - Schließlich (und letztlich) ist der 'Text' vor allem jener lange Vorgang, in dem ein Autor (ein aussagendes Subjekt) die Unortbarkeit seines Sprechens entdeckt (oder den Leser diese Entdeckung machen läßt) und es ihm gelingt, an die Stelle des ich spreche das es spricht zu setzen. Das Imaginäre des Ausdrucks erkennen heißt, es aushöhlen, ist doch das Imaginäre ein Verkennen ..."
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