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Jacques Derrida (1930-2004)
Geboren als Sohn einer jüdischen Familie in El-Biar, Algerien, gestorben in Paris. In Folge einer Verordnung des Vichy-Regimes war ihm als Jude der Schulbesuch untersagt. Seit 1949 lebte er in Frankreich, von 1952 bis 1954 studierte er an der École Normale Supérieure. Nach einem Studienaufenthalt an der Harvard Universität leistete er seinen Militärdienst in Algerien, wurde anschließend wissenschaftlicher Assistent an der Sorbonne und schließlich 1956 Professor für Geschichte der Philosophie an der École Normale Supérieure.
1983 wurde er Gründungsdirektor des Collège International de Philosophie in Paris.
2001 erhielt Jacques Derrida den Theodor-W.-Adorno-Preis.

Bücher in deutscher Übersetzung (Auswahl):
1967: Die Schrift und die Differenz (1972)
1967: Grammatologie (1974)
1967: Die Stimme und das Phänomen (1979)
1980: Die Postkarte. Von Sokrates bis an Freud und jenseits (1982, 1987)
1983: Apokalypse (1985)
1974: Glas. Totenglocke
1995: Dem Archiv verschrieben (1997)
: Marx´ Gespenster (1996)

Links:
Jacques Derrida zum 70. Geburtstag (von Axel Schmitt)
Eine einführende Skizze (von Axel Schmitt)
Derridas Randgänge zwischen den Medien (von Axel Schmitt)