Die Faszination der Wüste ist die Faszination des Verschwindens. Ausgesetzt einer Leere, die einen von sich befreit.
"Die Welt ohne das eigene Ich, das könnte auch die Welt ohne die menschliche Spezies sein. Die Welt, bevor die Menschen sie betreten haben. Oder nachdem sie wieder von ihr verschwunden sind. In meiner Fantasie steht die Wüste für diese Vorahnung eines Planeten, der nicht mehr von Menschen bewohnt wird. Natürlich geht es dabei auch darum, der Verpflichtung zu entkommen, immer da und präsent zu sein, immer identifiziert werden zu müssen. Eine Befreiung von den anderen, die manchmal durchaus eine Last im Leben sind. In der Wüste bin ich da, aber es gibt niemanden, der mich ansieht, keinen Spiegel. Also habe ich auch kein Bild von mir und bin letztlich von mir selbst befreit."