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Die Identität des Ichs ist Ergebnis sozialer Macht, es gibt keine Authentizität hinter der Maske des Selbst.
"Die Rückkehr aus der Sackgasse der europäischen Subjektivität vollzieht sich durch umgekehrten Gebrauch all der Mechanismen, die an der Produktion des »Ich« beteiligt waren, also auch durch umgekehrten Gebrauch der Masken."
"Falls es gelingt, den überhöhten Wert, den man sich beimißt, als Geschenk des Lebens zu durchschauen und nicht mehr zur Konturierung der Ich-Identität zu mißbrauchen, wird es leichtfallen, sich spielend auf des Messers Schneide zu halten, d.h. Nicht-Identität strategisch zur Auflösung der mit dem Identitätskomplex entstandenden Falle einzusetzen. Der umgekehrte Gebrauch von Masken besteht in nichts anderem als im Verlernen der unendlichen Bedeutung des Subjekts, im Verlassen der Felder, die durch selbstbesessene menschliche »Substanz« besetzt sind, oder einfach im Vergessen der Identität."
Der "umgekehrte Gebrauch der Masken" bedeutet, daß man sich nicht mehr zum Opfer macht, sondern "ein Spiel mit den Konstituentien des Ichs" beginnt. Und darin die Angst aushält, sich zu verlieren.
Denn es gibt keine "Wahrheit des Subjektiven".
"Wo immer man dem Zauber der Subjektivität weit genug folgt, gerät man in die archaische Logik unbegriffener Bilder."
"Man gelangt auf dem geraden Weg der Ich-Identität eben nicht zum einzelnen Menschen, sondern zu den Ritualen seines Untergangs."
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